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Lauterkeits- und Vertragsrecht nähern sich einander an - auch unter dem Einfluss des Gemeinschaftsrechts. Dies gilt insbesondere für vorvertragliche Informationspflichten.
Christoph Busch zeigt Gemeinsamkeiten der Pflichtenregime in BGB und UWG. Parallelen werden sichtbar bei Argumentationsmustern und Systematisierungsvorschlägen in Rechtsprechung und Literatur. Für beide Rechtsgebiete werden gemeinsame Kriterien zur Rechtfertigung von Informationspflichten entwickelt. Dabei wird deutlich: Wettbewerbsrechtliche Marktordnung und vertragsrechtlicher Individualschutz bilden eine funktionale Einheit. Der Autor zeichnet Entwicklungslinien für die Schaffung eines 'rechtsgebietsübergreifenden Informationsregimes' durch Gesetzgebung und Wissenschaft. Die Dringlichkeit dieser Aufgabe wird unterstrichen durch die EU-Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken.
Rechtsprechung und Literatur wurden bis Sommer 2007 berücksichtigt. Der Referentenentwurf des BMJ zur Umsetzung der Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken konnte noch mit berücksichtigt werden.
Interessenten: Rechtswissenschaftler (Bürgerliches Recht, Lauterkeitsrecht); entsprechende Institute und Bibliotheken
TT/28.07.2008 ---) Literaturübersichten
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